Die Studierenden erlangen vertiefte Kenntnisse über die Verkehrsflusstheorie und die darauf auf-bauenden Verfahren zur Verkehrslagemodellierung und zur Bemessung von Straßenverkehrsanlagen. Neben den Bemessungsverfahren werden ausgehend von formalen Ansätzen der Regelungstechnik Verfahren zur Verkehrsbeeinflussung eingeführt. Die Studierenden lernen in diesem Zusammenhang funktionale Systemarchitekturen für räumlich verteilte Systeme sowie deren Komponenten zu konzipie-ren. Diese Komponenten umfassen die Datenerfassung, verkehrliche Wirkungsmodelle, Modelle der Steuerung und Optimierungsverfahren, die in einem Regelkreis online eingesetzt werden. Die modell-theoretischen und technischen Ansätze der Verkehrsbeeinflussung werden in den Kontext des deutschen Regelwerks gesetzt, so dass die Studierenden qualifiziert werden, eigenständig Verkehrs-beeinflussungssystemezu konzipieren und umzusetzen, die den Standards der deutschen Richtlinien entsprechen.
SWS: 2V/2Ü
Art der Prüfung: schriftlich, 90 Minuten, ohne Unterlagen
Studiengänge: Siehe Modulhandbuch