Die Studierenden erlangen vertiefte Kenntnisse über die Verkehrsflusstheorie und die darauf aufbauenden Verfahren zur Bemessung von Straßenverkehrsanlagen innerorts und außerorts. Es werden Grundlagen der Verkehrsdatenerfassung sowie der Datenanalyse vermittelt und von den Studierenden im Rahmen eines vorlesungsbegleitenden Projektes angewendet. Aufbauend auf diesen Grundlagen werden Verfahren zur Verkehrsbeeinflussung eingeführt. Dazu gehören sowohl Lichtisignalanlagen im innerörtlichen Straßennetz, als auch Verfahren zur Netz- und Streckenbeeinflussung auf Autobahnen. Ebenso werden aktuelle Methoden zur individuellen Verkehrsbeeinflussung über Navigationsanwendungen vermittelt. Die modell-theoretischen und technischen Ansätze der Verkehrsbeeinflussung werden in den Kontext des deutschen Regelwerks gesetzt, so dass die Studierenden qualifiziert werden, eigenständig Verkehrsmanagementsysteme zu konzipieren und umzusetzen, die den Standards der deutschen Richtlinien entsprechen.
SWS: 2V/2Ü
Art der Prüfung:
Studiengänge: siehe Modulhandbuch