Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Hiwi im Lizenzmanagement des GITZ (2/3)

Nachdem ich euch im ersten Blockartikel eine Vorstellung des GITZ und Einordnung meiner Stelle gegeben habe, möchte ich nachfolgend etwas genauer auf die zahlreichen Aufgaben als Hiwi im Lizenzmanagement eingehen.

 

Der Bereich des Lizenzmanagements liefert eine gute Mischung aus direktem Kontakt zu Kunden (Studierende und andere Mitarbeiter der TU) und Aspekten der Informatik, unter anderem mit direktem Arbeiten auf den Lizenzservern. So wird die Arbeit mit Lizenzen für die meisten erst sichtbar, wenn direkt Fragen zu bestehenden oder neuen Lizenzen aufkommen oder etwas nicht funktioniert. Das zentrale Anwendungssystem ist hier das Ticketsystem, mithilfe dessen jede Anfrage genau dokumentiert und bearbeitet werden kann. Das Spektrum reicht dabei von ganz einfachen Fällen, wie der Herausgabe von Seriennummern oder Lizenzschlüsseln, bis zu komplexen Fällen, wie der Aufnahme von neuer Software.

 

Damit ist man bereits beim zweiten Teilbereich angekommen: der Beschaffung von Lizenzen. Mit dem Einkauf von neuen Lizenzen oder der Verlängerung von Wartungsverträgen kommt auch der betriebswirtschaftliche Teilbereich meiner Tätigkeit nicht zu kurz. Dabei ist keine Lizenz wie die andere und bei jeder können sich mehr oder weniger große Stolpersteine ergeben. Wie wird die Lizenz finanziert? Gibt es einen Pool an Instituten, welche exklusiv auf die Lizenz Zugriff haben? Wenn ja, wie sieht die Nutzung innerhalb dieser Gruppe aus und würde diese eine unterschiedliche Beteiligung rechtfertigen? Die Vor- und Nachbereitung einer solchen Lizenzbeschaffung kann einige Zeit in Anspruch nehmen und liefert am Ende mitunter mehr Aufgaben als zuvor angenommen.

 

Mit der gerade bereits angeschnittenen Nutzenschätzung von Instituten befindet man sich bereits im dritten, Informatik-lastigeren Teilbereich der Verwaltung von Lizenzen. Diese umfasst nicht nur die Analyse von Logs zur Nutzenschätzung, wenn es um die Beteiligungshöhe für Institute in Lizenzpools geht. Auch stehen mit jeder neuen oder verlängerten Lizenz direkte Arbeiten an den Servern an. So stehen neben den neuen Lizenzdokumenten bei Wartungsverlängerung oder Neuabschluss auch regelmäßige Updates auf neue Software-Versionen zur Verfügung. Da die meiste Software an der TU über Netzwerklizenzen geregelt ist, sind hier regelmäßig Aktualisierungen an der Tagesordnung.

 

Im vierten und letzten Teilbereich meiner Arbeit möchte ich auch den administrativen Aspekt nicht zu kurz kommen lassen. Dabei spielt insbesondere aus Kundensicht die Dokumentation eine große Rolle. Wird diese ausführlich bereitgestellt, können mehr Studierende und Mitarbeiter selbständig Hilfe finden, ohne Anfragen zu müssen. So kann es beispielsweise notwendig sein, dass nach einem Softwareupdate der Lizenzierungsprozess verändert aussieht und die Anleitungen auf den GITZ-Seiten deshalb angepasst werden müssen. Außerdem muss neue Software natürlich immer im Softwareportal der TU bereitgestellt werden, was zusätzlichen administrativen Aufwand bedeuten kann.

 

Welche Inhalte des Studiums mir bei meiner Hiwi-Stelle besonders geholfen haben und warum ich diese einer Werksstudententätigkeit vorgezogen habe, erfahrt ihr im dritten Teil.


Hiwi im Lizenzmanagement des GITZ (1/3)

Hallo zusammen,

 

mein Name ist Hannes Leusmann, ich studiere derzeit Wirtschaftsinformatik im Master und möchte euch in den folgenden Blockbeiträgen etwas über meinen Hiwi Job im Lizenzmanagement des Gauß-IT-Zentrums berichten.

 

Dazu folgt zunächst eine kleine Einordnung der Stelle im GITZ. Anschließend möchte ich einige genauere Einblicke in meine Tätigkeit geben, um dann im abschließenden Blockbeitrag meine Einschätzung eines Hiwi Jobs gegenüber einer Werksstudententätigkeit und ein kurzes Fazit zu geben.

 

Das Gauß-IT-Zentrum stellt den zentralen IT-Dienstleister der TU Braunschweig dar und kümmert sich um alle Belange rund um Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie. So kann ein wichtiger Beitrag dazu geleistet werden, dass der Uni-Alltag von mehr als 6.000 Mitarbeitern und fast 19.000 Studierenden reibungslos funktioniert und Probleme schnell behoben werden. Dazu ist das GITZ in die vier Abteilungen Benutzerbetreuung, Netze, Server und Verwaltung untergliedert, welche jeweils bestimmte Aufgabengebiete umfassen und Ansprechpartner für alle möglichen Fragen bereitstellen. Mein Bereich des Lizenzmanagements ist dabei der Benutzerbetreuung zugeordnet, mit welcher viele sicherlich schon Kontakt in Form des IT-Service-Desk hatten. Und tatsächlich ist die Zusammenarbeit von Service-Desk und Lizenzmanagement in vielen Punkten eng verzahnt. So können Anfragen zwar auch direkt an das Lizenzmanagement gestellt werden, doch die überwiegende Mehrheit nimmt zunächst Kontakt zum IT-Service-Desk auf, welcher anschließend entweder selbst Lösungen anbietet und bei Rückfragen das Lizenzmanagement als Second-Level-Support einschaltet oder Anfragen direkt an die Fachabteilung verteilt.

 

Nach dieser kurzen Einleitung mit Einordnung der Stelle im GITZ, werde ich im zweiten Teil genauer auf die Aufgabenbereiche eingehen.


Praktikum als Product Analyst bei Nike

Hallo zusammen,

 

mein Name ist Michael und ich bin in den letzten Zügen meines Masterstudiums an der TU Braunschweig. Im August 2021 habe ich mein 1-jähriges Praktikum bei Nike European Operations B.V. beendet und möchte gerne meine Erfahrung mit euch teilen. Zunächst ein kurzer Überblick zum Unternehmen:

 

Gegründet wurde Nike, Inc., damals noch „Blue Ribbon Sports“, im Jahre 1964 in Beaverton, Oregon. Nike ist ein US-amerikanisches Unternehmen, welcher international tätig ist und weltweit für seine Sportartikel bekannt ist. Heutzutage arbeiten mehr als 76.000 Mitarbeiter für das Unternehmen, die sich auf eine Vielzahl an Niederlassungen auf der ganzen Welt aufteilen. In einer davon – in den European Headquarters in Hilversum, Niederlande – habe ich mich auf den Praktikumsplatz beworben.

 

Mein Praktikum habe ich in der Abteilung Enterprise Data & Analytics als Product Analyst absolviert. In einem agilen und crossfunktionalen Squad, bestehend aus acht Teammitgliedern, war ich als Product Analyst dafür zuständig, zwischen Business und Tech zu vermitteln. In der Praxis bedeutet dies, dass ich in regelmäßigen Austausch mit unterschiedlichen Business Stakeholdern stand, um Anforderungen für Datenprodukte aufzunehmen und diese in umsetzbare Aufgaben zu formulieren.

 

Neben der Vermittlung und der Übersetzung von Anforderungen habe ich besonders gewinnbringende Erfahrungen im Bereich Data & Analytics sammeln können. Mithilfe von Python und SQL habe ich an der Datenvalidierung, -säuberung und -aufnahme für interne Applikationen und Projekte gearbeitet. Dabei war besonders interessant zu sehen, wann welche Daten entstehen und wie man mit einer so großen Menge umgehen kann – Excel reicht dafür allemal nicht aus.

 

Aus dem Studium waren insbesondere die Kenntnisse aus den Kursen „Relationale Datenbanken“ und „Geschäftsprozess- und Projektmanagement“ von großer Hilfe. Das Schreiben von SQL-Anfragen viel mir aufgrund des theoretisch Gelernten deutlich leichter und auch der Einstieg in einen agilen Arbeitsalltag wurde so (extrem) vereinfacht.

 

Mein Fazit zu Nike:

Ich kann Nike als Unternehmen nur empfehlen. Man arbeitet in einem sehr offenen, internationalen und inkludierenden Umfeld. Mitarbeiter kommen aus der ganzen Welt und man gewinnt stark an Interkultureller Kompetenz. Insbesondere für (Wirtschafts-)Informatiker sind Global Player wie Nike m.E. sehr interessant, da Daten und die deren Interpretationen für die meisten Businessbereiche von immenser Bedeutung sind.

In spannenden und herausfordernden Aufgaben erhält man die Möglichkeit, am Business mitzuwirken. Darüber hinaus bietet Nike als Arbeitgeber Vorteile, die einer besonderen Erwähnung wert sind: Als sportbegeisterte Person – ganz egal, welchen Sport man ausführt – hat man in Nike den richtigen Arbeitgeber gefunden. Der Campus bietet mehrere Sportplätze sowie einen Skatepark an; hier kann man seine Mittagspause mit Kollegen verbringen und bspw. ein kurzes Fußballmatch spielen – duschen sind natürlich auch vorhanden.

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem kurzen Einblick ein Bild von dem Unternehmen machen. Falls ihr auf den Geschmack gekommen seid: Traut euch und bewerbt euch! Oder wie man bei Nike sagt: Just do it!

 

Beste Grüße

Michael

 

 


Angestellter bei einer kleinen regionalen Web- und Printdesign Firma (3/3)

Hallo zusammen,

in meinem dritten und damit letzten Blogeintrag möchte ich meine Erfahrungen aufzeigen und ein Fazit ziehen.

Was habe ich gelernt?

Meine Tätigkeit hat mich während meiner Oberstufen- sowie Bachelorzeit begleitet. So bekam ich bereits vielfältige Einblicke für das spätere Berufsleben und habe in vielen Bereich dazugelernt. Deshalb bin ich dankbar, dass ich bereits während meiner Schulzeit Arbeitserfahrung bekommen habe und als gleichwertiger Mitarbeiter behandelt wurde. Zudem konnte ich früh Verantwortung übernehmen. Des Weiteren habe ich sehr viel im Bereich der Erstellung und Administration von Webseiten gelernt. Außerdem habe ich gelernt Printprodukte wie z. B. Broschüren zu erstellen. Auch konnte ich viele meiner Softskills (beispielsweise im Bereich der digitalen Teamarbeit) verbessern. Durch die kleine Firmengröße habe ich zudem viele weitere Tätigkeiten übernehmen dürfen, welche in größeren Unternehmen meist von anderen Abteilungen übernommen werden. Daher konnte ich auch „einen Blick über den Tellerrand“ des Studiums bekommen.

Die jeweiligen Tätigkeiten waren sehr abwechslungsreich und haben mir auch viel Spaß gemacht. Durch die kleine Firmengröße herrschte stets ein angenehmes, familiäres Klima. Daher habe ich meine Beschäftigung häufig auch als eine Art Hobby nach Schulschluss gesehen.

Insgesamt habe ich in meiner fast sechsjähren Beschäftigung viele interessante und prägende Erfahrungen sammeln können. Hierfür bin ich sehr dankbar.

Es war schön, aber wäre es auch ein Job immer?

Im Rahmen meines Studiums habe ich weitere Einblicke in unterschiedlichste, aktuelle Themen aus den Bereichen Informatik, Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik bekommen. Dies führte dazu, dass ich denke, dass ich diese Art von Tätigkeit nicht für immer machen würde. Vielmehr habe ich gesehen, dass es viele weitere, ebenfalls interessante Bereiche in der Informatik gibt. Insbesondere strebe ich danach, mich in einem technischeren Bereich weiter zu vertiefen. Somit wird voraussichtlich mein nächster Beruf in einem anderen Tätigkeitsfeld liegen, sodass ich mich neuen Herausforderung stellen kann.


Angestellter bei einer kleinen regionalen Web- und Printdesign Firma (2/3)

Hallo zusammen,

nachdem ich im ersten Teil meinen Weg zu meinem Arbeitgeber aufgezeigt habe sowie die Firma vorgestellt habe, möchte ich in diesem Blogeintrag meine ausgeführten Tätigkeiten aufzeigen.

Tätigkeiten in der Firma

Durch die kleine Größe der Firma war mein Tätigkeitsspektrum sehr weit. Während es sonst in einem großen Unternehmen für jede Tätigkeit eine eigene Abteilung gibt, wird man in einem kleinen Unternehmen mit vielfältigen und sehr unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert. Dies führt dazu, dass man sich schnell in vielen Bereichen weiterbildet und stetig dazu lernt.

Anfangs wurde ich so angelernt, dass ich im Notfall oder bei Großaufträgen einspringen und in Word komplexere Layouts erstellen kann. Nach der grundlegenden Einarbeitung habe ich meinen Arbeitgeber entlastet, indem ich regelmäßig Layouts erstellt habe. Es folgten weitere Tätigkeitsbereiche für mich, welche auch von den aktuellen Kunden abhingen. So lernte ich den Umgang mit komplexeren Grafikprogrammen. Außerdem stieg ich zunehmend auch tiefer in den Bereich der Webseitenerstellung und -administration ein. Insbesondere die Erstellung von responsiven Webseiten, welche sich automatisch an die Größe des Endgeräts anpassen, vertiefte ich. Aufgrund der Firmengröße habe ich unregelmäßig auch Rechnungen erstellt. Mit der Zeit wurde so aus der Stelle als Backup-Mitarbeiter eine Stelle als vollwertiger und langfristig angestellter Mitarbeiter.

Home Office

Eine Besonderheit meiner Tätigkeit war, dass ich vollständig von zuhause gearbeitet habe. Des Weiteren konnte ich mir meine Zeit weitestgehend freieinteilen. Dies ermöglichte mir eine sehr gute Flexibilität, sodass ich Schule bzw. Uni gut mit einer Tätigkeit vereinbaren konnte.


Angestellter bei einer kleinen regionalen Web- und Printdesign Firma (1/3)

Hallo zusammen,

im Rahmen meiner dreiteiligen Blogreihe möchte ich euch von meinen Erlebnissen und Erfahrungen aus meiner Tätigkeit bei einer kleinen regionalen Web- und Printdesign Firma aus dem Großraum Frankfurt berichten.

Web- und Printdesigner als Wirtschaftsinformatiker?

Die Kombination aus Web- und Printdesign sowie Wirtschaftsinformatik mag zunächst für einige überraschend klingen. Daher möchte ich in meinem ersten Blogeintrag den Weg zu meinem Arbeitgeber sowie die selbst Firma beschreiben.

Mein beruflicher Einstieg entsprang dem Zufall und meinem Hobby der Fotografie. Um sich mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen und sich einander Tipps zu geben, war ich in einem Online-Fotoforum unterwegs. Beim Austausch via Privatnachricht lernte ich zufällig meinen Arbeitergeber kennen, der jemanden als Backup gesucht hat. Zu dem Zeitpunkt war ich auf dem Gymnasium und nicht aktiv auf Berufssuche, wenn gleich ich einem Nebenjob nicht abgeneigt war. Hieraus resultierte ein Arbeitsvertrag.

Vorstellung der Firma

Da vielen die Firma nicht bekannt sein wird, möchte ich die Firma kurz vorstellen. Die Firma bestand vor meiner Anstellung aus dem Geschäftsführer, meinen späteren Arbeitgeber, welcher insbesondere im Bereich Web- und Printdesign Aufträge erledigte. Des Weiteren arbeitete ein Korrekturleser als Selbstständiger eng mit der Firma zusammen. Er überprüfte Texte auf ihre Korrektheit (Korrektorat) und Verständlichkeit (Lektorat) recherchierte auf Wunsch auch zusätzliche Informationen für die Kunden.


Data Science Praktikum bei der NORD/LB (3/3)

In meinem Masterstudium hatte ich eine Vorlesung namens Decision Support bei Prof. Klawonn, in der ich zunächst die Schritte und Standardverfahren für Data-Mining-Aufgaben, wie z.B. CRISP-DM, und auch viele Algorithmen des maschinellen Lernens kennenlernte. Ich habe bereits ein großes Interesse an diesem Thema. Durch das Praktikum bei der NORD/LB habe ich zum ersten Mal einen wirklichen Einblick bekommen, wie Aufgaben definiert und Schritt für Schritt in einer echten großen Data-Mining-Aufgabe durchgeführt werden. Gleichzeitig konnte ich die Algorithmen und Modelle, die ich in der Vorlesung gelernt habe, in einem Projekt in die Praxis umsetzen. Dies war für mich der lohnendste Teil des Praktikums und habe ich sehr viel Spaß gemacht.

Darüber hinaus konnte ich mit vielen erfahrenen und kompetenten Kollegen zusammenarbeiten und habe auch viel über Problemlösung und Projektmanagement gelernt, was mir bei meiner zukünftigen Arbeit sicherlich helfen wird.

Nach diesem Praktikum entschied ich, woran ich anschließend arbeiten wollte, und wählte ein entsprechendes Thema für meine Abschlussarbeit. Ich bin sehr froh, dass ich diese Erfahrung gesammelt habe.

Ich würde auf jeden Fall die NORD/LB anderen Studenten empfehlen, die eine Karriere im Bereich Data Science oder Finance anstreben.

Beste Grüße
Xuefei


Data Science Praktikum bei der NORD/LB (2/3)

Hallo zusammen,

in meinem zweiten Blogeintrag möchte ich euch von meinen Tätigkeiten berichten.

Die Big-Data-Abteilung der NORD/LB arbeitet an mehreren Projekten gleichzeitig. An meinem ersten Arbeitstag gab mir der Chief Data Scientist einen Überblick über die aktuellen Investitionen des Unternehmens und verschiedene Projekte, die für unsere Abteilung relevant sind. Sie decken unterschiedliche Bereiche ab und erfordern unterschiedliche Ansätze des maschinellen Lernens, selbst wenn künstliche Intelligenz eingesetzt wird. Zum Beispiel NLP-Aufgaben zur Analyse von Text und Klassifizierungsaufgaben zur Vorhersage. Aber mehr Aufgaben erfordern eine schrittweise Klärung der konkreten Projektziele und der gewünschten Endergebnisse in der Kommunikation mit den beteiligten Kollegen.

Im ersten Monat meines Praktikums habe ich an allen Projekttreffen teilgenommen, um mehr über die einzelnen Projekte zu erfahren. Gleichzeitig habe ich mich weiter in Programmiersprachen eingearbeitet, vor allem in R und Python für die grundlegende Datenverarbeitung, und gelernt, wie man einige gängige Datenpakete verwendet.

Danach übernahm ich eine dieser Aufgaben in Zusammenarbeit mit der Trading Abteilung, wo die Kollegen in der Trading Abteilung einige Optimierungsmöglichkeiten in ihrer Tätigkeit identifiziert hatten und wollten, dass die Kollegen in unserer Abteilung ein Modell implementieren, das ihnen bei ihrer Entscheidungsfindung durch künstliche Intelligenz helfen würde, und dieses Modell schließlich auf das Dashboard des internen Systems des Unternehmens anwenden.

Dieses Projekt erforderte die Verwendung einer großen Menge von Finanzdaten und setzte ein gewisses Verständnis der finanziellen Grundlagen voraus. In den ersten ein paar Wochen arbeitete ich mit anderen Kollegen in der Trading Abteilung zusammen, um ein grundlegendes Verständnis der Daten zu erlangen und die Daten mit Hilfe der explorativen Datenanalyse zu visualisieren, wobei ich versuchte, in der großen Menge an Daten die besonderen Merkmale für die nächste Analyse zu finden.

Während des gesamten Prozesses fanden zahlreiche Brainstorming- und Expertentreffen statt, um sicherzustellen, dass das gesamte Team das neu gewonnene Wissen auf der Grundlage ausreichender Fachkenntnisse teilt. Das Projekt lief schließlich über zwei Jahre lang. Obwohl ich nicht das gesamte Projekt miterleben konnte, gab mir das sechsmonatige Praktikum einen Einblick in den tatsächlichen Ablauf eines Projekts.

In meinem nächsten Blog werde ich ein Fazit dieses Praktikums geben.

 


Data Science Praktikum bei der NORD/LB (1/3)

Hallo zusammen,

mein Name ist Xuefei und ich bin eine Masterstudentin der Wirtschaftsinformatik. Ich habe fast 1 Jahr bei der NORD/LB Praktikum gemacht und möchte euch in 3 Blogeinträgen diese Geschichte vorstellen.

Ich habe in China mein Bachelor in Informationsmanagement und Informationssysteme mit dem Schwerpunkt Datenbanken erfolgreich abgeschlossen. Danach begann ich mein Masterstudium an der TU Braunschweig. Hier habe ich während mein Studiums viele Vorlesungen über Data Science und Data Mining besucht und ein großes Interesse entwickelt. Aus diesem Grund suchte ich nach Abschluss des Großteils meines Studiums nach einem Praktikum in der Datenwissenschaft, um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie Data Science in der Praxis eingesetzt wird.

Über Google habe ich zunächst ein paar relevante Stellen gefunden und mich nach einem Vergleich schließlich für ein Praktikum beim Girozentrum von NORD/LB in Hannover entschieden. Die NORD/LB ist ein Kreditinstitut in der Rechtsform einer gemeinsamen rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts der deutschen Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Um Finanzinvestitionen innerhalb der Bank besser und effizienter entscheiden zu können, verfügt die NORD/LB über eine eigene Big-Data-Analytics-Abteilung, die Anfragen für Data-Science-Aufgaben aus anderen Bereichen der Bank entgegennimmt und versucht, die bessere Lösung für die Aufgabe zu finden.

Im nächsten Blog werde ich euch weiter über meine Tätigkeit erzählen.

 


Werkstudent bei der ATESTEO (3/3)

Im letzten Blogeintrag habe ich die verschiedenen Aufgabengebiete vorgestellt. In diesem Eintrag möchte ich mein persönliches Fazit als Student bei der ATESTEO darstellen und abschließend eine Empfehlung bezüglich des Arbeiten neben dem Studium geben.

Persönliches Fazit:

Das überwiegend eigenverantwortliche Handeln, sowie die freie Einteilung der Nebenaufgaben sind für mich zwei wesentliche Punkte, die mich auch persönlich weiterentwickelt haben. Zum einen die Übernahme von Verantwortung und zum anderen meinen Arbeitstag selbst geordnet zu strukturieren.  Für mich war es wichtig, dass ich mir meine Schichten relativ frei in der Woche einteilen konnte (natürlich in Abstimmung mit den Kollegen) und auch teilweise die Arbeitszeit für das Studium nutzen konnte.

Selbstverständlich bringt die Schichtarbeit auch gewisse Abstriche mit sich. So empfand ich die Nacht-und Feiertagsarbeit anfangs als sehr angenehm, später jedoch öfters ziemlich anstrengend. Eine Möglichkeit zum Homeoffice gibt es nicht, eine Anwesenheit vor Ort ist (auch zu Corona Zeiten) notwendig um den Prüfstandbetrieb aufrecht zu erhalten.

Empfehlung:

Als generelle Empfehlung kann ich euch mit auf den Weg geben, dass ihr egal wie euer beruflicher Werdegang aussieht, ihr euch etwas sucht, was sich (zumindest teilweise) mit euren Interessen deckt und wo ihr euch persönlich und fachlich weiterentwickeln könnt. Für mich war es das Interesse an der Softwareprogrammierung und dem Testprozess im Allgemeinen.

Auch ist es wichtig, sich eindeutig auszudrücken und mit jedem (Vorgesetzter, Kollege oder Kunde) auf verständlich Art und Weise zu kommunizieren. Für mich waren dies meistens die Telefonate mit den Ingenieuren die einen dazu brachten den vorliegenden Sachverhalt (Störung) eindeutig zu beschreiben und alle relevanten Informationen mit ihnen zu teilen.