Wirtschaftsinformatik in der Praxis

Wirtschaftsinformatik in der Praxis https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis Thu, 16 Apr 2026 14:01:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Werkstudent bei ITU consult GmbH [3/3] https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12155 Thu, 16 Apr 2026 14:01:10 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12155 Neben den fachlichen Einblicken habe ich durch meine Werkstudententätigkeit bei der ITUC vor allem auch persönlich sehr viel mitgenommen. Über die Zeit hinweg durfte ich immer mehr Verantwortung übernehmen und habe gemerkt, wie sehr man an den eigenen Aufgaben wächst, wenn einem Vertrauen entgegengebracht wird.

Besonders stolz bin ich darauf, dass ich mich in relativ kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil des Teams entwickeln konnte. Anfangs ging es natürlich vor allem darum, mich in das Projekt, die Prozesse und die technische Umgebung einzuarbeiten. Mit der Zeit konnte ich jedoch immer selbstständiger arbeiten, eigene Aufgaben verantworten und schließlich auch wichtigere Themen mittragen. Gerade in Phasen, in denen aufgrund von Urlaub oder Krankheit nur wenige Entwickler verfügbar waren, habe ich gemerkt, wie viel Verantwortung ich inzwischen übernehmen konnte. Gegen Ende meiner Zeit war ich sogar einer der erfahrensten Entwickler im Projekt, sodass vieles fachlich über mich lief und sich das Team in mehreren Bereichen auf mich verlassen hat.

Ein weiterer besonderer Schritt war für mich die Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen. Dass ich sogar eine Vollzeitkraft einarbeiten durfte, war für mich ein starkes Zeichen des Vertrauens und hat mir gezeigt, wie sehr ich mich fachlich und persönlich weiterentwickelt hatte. Gleichzeitig habe ich dabei gelernt, dass Verantwortung nicht nur bedeutet, eigene Aufgaben gut zu erledigen, sondern auch Wissen weiterzugeben und andere zu unterstützen.

Auch sozial habe ich in dieser Zeit viel gelernt. Die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und Kunden hat mir gezeigt, wie wichtig gute Kommunikation im Berufsalltag ist. Dabei geht es nicht nur um positive Abstimmung, sondern auch darum, offen mit Problemen, Missverständnissen oder unterschiedlichen Sichtweisen umzugehen. Gerade Formate wie Retrospektiven haben mir verdeutlicht, wie wichtig es ist, Dinge ehrlich anzusprechen und gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Für mich persönlich war die Zeit bei der ITUC deshalb besonders prägend, weil sie mir gezeigt hat, was mir im Berufsleben wichtig ist. Ich habe gemerkt, dass mir Softwareentwicklung sehr viel Freude bereitet, vor allem dann, wenn am Ende etwas Greifbares und Sinnvolles entsteht. Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass mir auch der Kontakt mit Kunden und die Zusammenarbeit im Team besonders wichtig sind. Insgesamt hat mich diese Tätigkeit fachlich sicherer, persönlicher selbstbewusster und beruflich orientierter gemacht. Dafür bin ich sehr dankbar.

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Werkstudent bei ITU consult GmbH [2/3] https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12153 Thu, 16 Apr 2026 13:59:12 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12153 In meiner Tätigkeit als Werkstudent bei der ITUC konnte ich viele verschiedene Facetten moderner Softwareentwicklung kennenlernen. Ich war als Fullstack-Entwickler in einem kleinen Projektteam tätig und habe sowohl im Backend mit Java und Spring Boot als auch im Frontend mit TypeScript und Angular gearbeitet. Darüber hinaus gehörten auch Themen wie Testing, Anforderungsmanagement und die allgemeine Projektarbeit zu meinem Alltag.

Besonders spannend fand ich, wie stark sich Theorie und Praxis in vielen Bereichen ergänzen, aber eben auch unterscheiden. Aus dem Studium bringt man zwar viele Grundlagen mit, doch in einem echten Softwareprojekt kommen zahlreiche zusätzliche Aspekte hinzu: bestehende Codebasen, Kundenanforderungen, technische Abhängigkeiten, Abstimmungsprozesse, Zeitdruck und die Notwendigkeit, Lösungen nicht nur sauber, sondern auch praktikabel umzusetzen. Genau dieser Praxisbezug war für mich besonders lehrreich.

Im Projektalltag habe ich unter anderem mit Technologien wie Git, MySQL, Cypress und Playwright gearbeitet. Gerade im Bereich Testing habe ich viel dazugelernt und ein besseres Verständnis dafür entwickelt, wie wichtig Qualitätssicherung für stabile und langfristig nutzbare Software ist. Gleichzeitig habe ich erlebt, dass Softwareentwicklung weit mehr ist als nur Programmieren. Es geht auch darum, Anforderungen richtig zu verstehen, mit verschiedenen Beteiligten zu kommunizieren und gemeinsam tragfähige Lösungen zu erarbeiten.

Ein besonderer Moment war für mich mein erstes Review, in dem ich dem Kunden eigene Ergebnisse präsentieren durfte. Das war einerseits spannend, andererseits auch ein wichtiger Schritt für mein eigenes Selbstvertrauen. In solchen Situationen merkt man besonders, dass die eigene Arbeit sichtbar wird und tatsächlich einen Beitrag zum Gesamtprojekt leistet. Genau diese Verbindung aus technischer Umsetzung und direktem Praxisbezug hat mir sehr gut gefallen.

Rückblickend habe ich in dieser Zeit nicht nur meine technischen Fähigkeiten ausgebaut, sondern auch ein deutlich realistischeres Bild davon bekommen, wie professionelle Softwareentwicklung im Unternehmenskontext tatsächlich funktioniert. Das war für mein Studium und meine weitere berufliche Orientierung enorm wertvoll.

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Werkstudent bei ITU consult GmbH [1/3] https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12151 Thu, 16 Apr 2026 13:56:52 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12151 Seit mittlerweile dreieinhalb Jahren arbeite ich als Werkstudent in der Softwareentwicklung bei der ITU consult GmbH (kurz ITUC). Rückblickend war diese Tätigkeit für mich weit mehr als nur ein Nebenjob im Studium. Sie war vor allem die Möglichkeit, die Arbeitswelt in einem professionellen IT-Umfeld über einen langen Zeitraum intensiv kennenzulernen und dabei fachlich wie persönlich zu wachsen.

Von Anfang an habe ich die ITUC als sehr mitarbeiterfreundliches Unternehmen erlebt. Besonders positiv aufgefallen sind mir die flachen Hierarchien, das entspannte Miteinander und die offene, angenehme Arbeitsatmosphäre. Gerade als Werkstudent war es für mich nicht selbstverständlich, von Beginn an so ernst genommen und in das Team eingebunden zu werden. Umso mehr habe ich es geschätzt, dass ich mich schnell als vollwertiger Teil des Projektteams fühlen konnte.

Spannend war für mich auch der Einblick in die Organisation der Arbeit. Als Dienstleister entwickelt die ITUC Softwarelösungen für andere Unternehmen, wodurch neben der eigentlichen Entwicklung auch Abstimmung, Anforderungsmanagement und Kundenkommunikation eine wichtige Rolle spielen. Ich habe dadurch nicht nur gelernt, wie Software entsteht, sondern auch, wie viele Prozesse, Absprachen und Entscheidungen notwendig sind, damit ein Projekt im Alltag wirklich funktioniert. Besonders die Arbeit im SCRUM-Team hat mir gezeigt, wie wichtig klare Rollen, gute Kommunikation und verlässliche Zusammenarbeit in der Praxis sind.

Was ich außerdem sehr positiv in Erinnerung behalte, ist der hohe Stellenwert von Weiterentwicklung im Unternehmen. Die ITUC bietet viele Schulungs- und Fortbildungsmöglichkeiten an, und ich fand es besonders stark, dass diese Angebote nicht nur Vollzeitkräften, sondern auch Werkstudierenden offenstehen. Das hat mir das Gefühl gegeben, dass wirklich in Menschen investiert wird und dass Lernen und Weiterentwicklung hier ausdrücklich gewünscht sind.

Insgesamt hat mir meine Zeit bei der ITUC schon früh gezeigt, wie wichtig neben fachlicher Kompetenz auch Unternehmenskultur, Vertrauen und ein gutes Miteinander sind. Gerade diese Kombination hat den Einstieg für mich besonders wertvoll gemacht.

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Werkstudent bei biqx GmbH 3/3 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12146 Thu, 09 Apr 2026 11:04:00 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12146 Guten Tag zusammen,

im letzten Teil meines Blogeintrags möchte ich ein Fazit zu meiner Tätigkeit als Werkstudent bei der biqx GmbH ziehen.

In meiner bisherigen Zeit konnte ich viele unterschiedliche Einblicke gewinnen, sowohl in technische als auch in organisatorische Themen. Besonders interessant finde ich dabei, wie nah man an den tatsächlichen Abläufen im Unternehmen dran ist. Da ich vorher eher in Konzernen gearbeitet habe, war ich es gewohnt, dass viele Dinge schon vorhanden sind oder von anderen Abteilungen übernommen werden. Bei biqx ist das anders, hier bekommt man vieles von Anfang an mit und sieht, wie Dinge entstehen und aufgebaut werden.

Durch die Tätigkeit habe ich ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie Aufgaben im Unternehmen entstehen und umgesetzt werden. Viele Dinge aus dem Studium sind zwar eine gute Grundlage, aber erst in der Praxis merkt man, wie diese wirklich angewendet werden. Meiner Meinung nach reicht das Studium alleine nicht aus, um ein vollständiges Bild zu bekommen. Die Kombination aus Studium und Werkstudententätigkeit hilft dabei, die Inhalte besser zu verstehen und einzuordnen. Außerdem macht es deutlich mehr Spaß, wenn man das Gelernte direkt anwenden kann.

Auch die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm. Die Kollegen sind freundlich, hilfsbereit und gleichzeitig professionell, wodurch man sich schnell wohlfühlt. Besonders die flexiblen Arbeitszeiten sind für mich ein großer Vorteil, da sich die Arbeit dadurch gut mit dem Studium kombinieren lässt. Homeoffice ist eigentlich jederzeit möglich, sodass ich nur gelegentlich vor Ort bin, aber trotzdem jederzeit ins Büro kommen kann. Ein Großteil der Kommunikation läuft über Teams, gleichzeitig sind aber auch viele Kollegen regelmäßig im Büro.

Was ich außerdem sehr schätze ist, dass ich jederzeit eigene Themen einbringen kann. Dadurch kann ich auch mit beeinflussen, an welchen Aufgaben ich arbeite und neue Impulse setzen, die sowohl mich interessieren als auch dem Unternehmen weiterhelfen. Als Werkstudent bin ich hier insgesamt sehr gut aufgehoben, da ich viele Freiheiten habe, mich aber gleichzeitig weder überfordert noch unterfordert fühle. Die biqx als Arbeitgeber schätze ich dafür sehr.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Arbeit einer Unternehmensassistenz geben. 😊

Viele Grüße
Quang

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Werkstudent bei biqx GmbH 2/3 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12144 Thu, 09 Apr 2026 11:03:08 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12144 Guten Tag zusammen,
in diesem Beitrag möchte ich euch einen genaueren Einblick in meine Aufgaben und Tätigkeiten als Werkstudent bei der biqx GmbH geben.
Da ich in der Unternehmensassistenz tätig bin, ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich und nicht auf einen festen Aufgabenbereich beschränkt. Ich unterstütze die Geschäftsleitung bei vielen unterschiedlichen Themen, die im Tagesgeschäft oder bei Projekten anfallen. Dabei arbeite ich nicht an einem festen Projekt, sondern eher punktuell an verschiedenen Aufgaben, wodurch ich Einblicke in mehrere Bereiche bekomme. Ein Teil meiner Aufgaben liegt im Bereich IT Sicherheit. Hier beschäftige ich mich unter anderem mit Themen wie Penetration Testing, Schwachstellenscans oder internen Phishing Tests im Kontext von TISAX. Dabei geht es darum, mögliche Sicherheitslücken zu erkennen und sich zu überlegen, wie man diese beheben kann. Ein weiterer Bereich ist Softwareentwicklung und Anforderungsmanagement. Ich unterstütze dabei, Anforderungen zu strukturieren und daraus Aufgaben abzuleiten. Darauf aufbauend entwickle ich auch experimentell Lösungen, zum Beispiel mit Tools wie Antigravity oder anderen KI Anwendungen.

Neben den technischen Themen übernehme ich auch organisatorische und kommunikative Aufgaben. Dazu gehört zum Beispiel das Erstellen von Präsentationen für Workshops, Onboarding oder interne Vorstellungen. Außerdem arbeite ich an Dokumentationen, Anleitungen sowie internen Newslettern für Mitarbeiter. Darüber hinaus bin ich auch bei Themen wie Prozessoptimierung, Marktrecherche und Eventorganisation eingebunden. Auch Besuchermanagement oder kleinere Aufgaben, die im Alltag anfallen, gehören dazu. Oft übernehme ich dabei Dinge, die bei der Geschäftsleitung liegen, arbeite diese selbstständig aus und bespreche sie anschließend. Dabei kommuniziere ich hauptsächlich mit der Geschäftsleitung, den Vorgesetzten aus der Verwaltung und der Entwicklung.

Die Tätigkeit eignet sich gut für Wirtschaftsinformatiker, die neben dem Studium sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Erfahrungen bekommen möchten. Da man nicht dauerhaft in einem festen Projekt arbeitet, sondern eher eigenständig Aufgaben bis zu einer Deadline bearbeitet, lässt sich die Arbeit gut mit dem Studium vereinbaren und gleichzeitig sinnvoll priorisieren.

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Werkstudent bei biqx GmbH 1/3 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12141 Thu, 09 Apr 2026 11:01:48 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12141 Guten Tag liebe Wirtschaftsinformatiker,
mein Name ist Quang und ich studiere Wirtschaftsinformatik nun im 3. Mastersemester. Neben meinem Studium bin ich seit September 2025 als Werkstudent bei der biqx GmbH in Braunschweig tätig. In den folgenden Blogbeiträgen möchte ich euch einen Einblick in meine Tätigkeit und meine bisherigen Erfahrungen geben.

Die biqx GmbH ist ein Unternehmen aus Deutschland, das sich auf die Entwicklung individueller Softwarelösungen spezialisiert hat. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung komplexer digitaler Projekte für Industrie und öffentliche Auftraggeber. Dabei begleitet biqx den gesamten Prozess von der ersten Idee über die Planung bis zur fertigen Anwendung. Ein besonderer Fokus liegt auf datengetriebenen Lösungen, mit denen Unternehmen bessere Entscheidungen treffen können. Dazu gehören Bereiche wie Business Intelligence, Data Analytics und Künstliche Intelligenz. Darüber hinaus unterstützt biqx bei der Digitalisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Ziel ist es, Abläufe effizienter zu gestalten und neue digitale Potenziale zu erschließen. So versteht sich biqx als Partner für moderne und nachhaltige digitale Transformation.

Von der Größe her ist biqx eher ein kleineres Unternehmen. Gerade das empfinde ich vorteilhaft, weil die Teams überschaubar sind und man schnell mit den Kollegen in Kontakt kommt. Man bekommt dadurch nicht nur einen besseren Einblick in die Abläufe, sondern wird auch deutlich stärker in verschiedene Themen eingebunden, anstatt nur eine einzelne Aufgabe zu bearbeiten. Ich selbst arbeite als Werkstudent in der Unternehmensassistenz und unterstütze die Geschäftsleitung bei unterschiedlichen Aufgaben. Das reicht von organisatorischen Themen bis hin zu inhaltlichen Aufgaben, die im Tagesgeschäft oder bei Projekten anfallen. Besonders interessant finde ich dabei, dass man einen direkten Einblick in die Arbeitsweise der Geschäftsleitung bekommt und versteht, wie Entscheidungen im Unternehmen vorbereitet und getroffen werden. Mein Hauptansprechpartner ist dabei die Geschäftsleitung, bei Bedarf unterstütze ich aber auch andere Führungskräfte im Unternehmen. Mein offizieller Arbeitsstandort ist in Braunschweig. Durch die Möglichkeit der mobilen Arbeit und die flexible Gestaltung der Arbeitszeit lässt sich die Werkstudententätigkeit sehr gut mit dem Studium kombinieren.

Im nächsten Beitrag gehe ich genauer auf meine konkreten Aufgaben und Tätigkeiten ein.

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Produktmanagement – von der Idee zum Produkt – Part 3 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12118 Fri, 03 Apr 2026 07:00:03 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12118 Moin, ich bin Marie.

Für mehrere Jahre habe ich im Produktmanagement eines großen Medizintechnik-Herstellers gearbeitet. Dabei durfte ich die Entstehung eines digitalen Produktes von Beginn an begleiten.

Parallel zur Entwicklung des neuen Produktes liefen die Launch-Vorbereitungen. Hier wieder die wichtigsten Schritte, grob zusammengefasst:

Operative Themen

Damit mein Produkt auch bestellt werden konnte, musste es z.B. ins ERP-System der Firma eingepflegt werden und das Fulfillment nach der Bestellung eingerichtet werden. Außerdem habe ich Vorlagen für die lokale Preisfindung, Vertragsvorlagen und mehrere Anleitungsdokumente vorbereitet. Mit diesen Vorlagen waren die Kollegen aus verschiedenen Ländern auf einen Launch bei sich im Markt vorbereitet.

Produktkommunikation

Ich habe klassische Produktshootings für Foto- und Videomaterial begleitet und Inhalte für eine Website und Print-Material sowie ein Press Kit für die Produktkommunikation vorbereitet. Im Medizinprodukt-Bereich sind darüber hinaus wissenschaftliche Belege sehr wichtig, weshalb ich für mein neues Produkt auch eine kleine Studie durchführen durfte, um die Akzeptanz, Effizienz und Effektivität im Gesundheitsbereich bewerten zu lassen.

Lokalisierung

Da mein Produkt in verschiedenen Ländern verkauft werden sollte, mussten für jedes Land sowohl das Produkt, als auch die Kommunikationsmaterialien lokalisiert werden. Mit praktischen Trainings und passenden Verkaufsargumenten habe ich die lokalen Teams auf den Launch vorbereitet und die erste Präsentation des Produkts auf lokalen Konferenzen und Messen begleitet.

Damit endet meine Übersicht über meine Arbeit im Produktmanagent von der Idee zum Produkt. Von der Analyse technischer und fachlicher Anforderungen unter Berücksichtigung der Unternehmensinteressen, über die Entwicklungsbegleitung inklusive Nutzertests, bis zur Kommunikation des Kundennutzens waren viele Aufgaben dabei, die ich bereits in meinem Bachelor-Studium der Wirtschaftsinformatik kennen gelernt habe. Gerade zum Berufseinstieg kann ich die Arbeit im Projekt- oder Produktmanagement für Absolventinnen der Wirtschaftsinformatik sehr empfehlen.

(Hier ein Bild von einer Konferenz)

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Produktmanagement – von der Idee zum Produkt – Part 2 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12116 Thu, 02 Apr 2026 07:00:40 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12116 Moin, ich bin Marie.

Für mehrere Jahre habe ich im Produktmanagement eines großen Medizintechnik-Herstellers gearbeitet. Dabei durfte ich die Entstehung eines digitalen Produktes von Beginn an begleiten.

Nachdem die Vorbereitung abgeschlossen war, ging die Entwicklung meines digitalen Produkts los. Wir veranstalteten ein gemeinsames Kick-Off mit dem Software-Anbieter, in dem wir die fachlichen und technischen Anforderungen abstimmten. In regelmäßigen Check-Ins im Projekt-Team haben wir den Fortschritt besprochen, Fragen geklärt und Probleme offen angesprochen, um sie gemeinsam zu lösen. Typische Themen dabei waren Fragen zu fachlichen Inhalten, zum Corporate Design und zu weiteren Vorgaben aus dem Unternehmen.

Ich haben die Entwicklung mit laufenden Nutzertests begleitet. Dabei haben ich sowohl mit fachlichen Experten als auch mit Laien getestet, um verschiedene potentielle Nutzergruppen abzudecken. Die Ergebnisse der Tests habe ich qualitativ und quantitativ ausgewertet, um die notwendigen Verbesserungen und gewünschten Anpassungen mit dem Software-Anbieter zusammen für die Entwicklung zu priorisieren. Darüber hinaus waren Nutzertests auch eine gute Möglichkeit, um interne Stakeholder in die Produktentwicklung mit einzubeziehen und die weitere Unterstützung für das neue Produkt im Unternehmen zu sichern.

So haben wir Schritt für Schritt ein neues digitales Produkt entwickelt. Parallel dazu liefen die Vorbereitungen für den Launch, von denen ich Euch im nächsten Blog-Eintrag berichte.

(Beispiel-Bild der Produkttests)

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Produktmanagement – von der Idee zum Produkt – Part 1 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12108 Wed, 01 Apr 2026 07:00:48 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12108 Moin, ich bin Marie.

Für mehrere Jahre habe ich im Produktmanagement eines großen Medizintechnik-Herstellers gearbeitet. Dabei durfte ich die Entstehung eines digitalen Produktes von Beginn an begleiten.

Bevor die tatsächliche Entwicklung meines Produkts losgehen konnte, war viel Vorbereitung notwendig. Die wichtigsten Schritte, grob zusammengefasst:

Plausibilitätsprüfung

Zuerst habe ich geprüft, ob die Produktidee plausibel ist. Dazu gehört neben der technischen Machbarkeit durch einen kleinen Prototypen vor allem eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit. Um belastbare Zahlen zum medizinischen Bedarf, aktuellen Markt-Dynamiken und ökonomischen Rahmenbedingungen zu bekommen, habe ich eine wissenschaftliche Recherche, passende Marktforschung und technische Ausschreibungen durchgeführt. All diese Informationen flossen in einen Business Case ein, in dem ich verschiedene Fälle (z.B. verschiedene Hardware-Optionen oder die unterschiedlichen Pricing-Modelle der Software-Anbieter) modelliert habe.

Rechtliche Prüfungen

Bei der Plausibilitätsprüfung wurden viele Verträge benötigt (z.B. NDAs und Dienstleistungsverträge für die Marktforschung), sodass die Rechtsabteilung bereits früh involviert war. Darüber hinaus waren aber noch weitere rechtliche Prüfungen der neuen Produktidee notwendig. Besonders wichtig im Medizinprodukt-Bereich sind die nationalen und internationalen Medizinprodukt-Gesetze (bzw. der Ausschluss davon). Für meine Produktidee wurde festgestellt, dass es sich dabei nicht um ein Medizinprodukt handelt, was die weitere Entwicklung viel einfacher gemacht hat. Mit weiteren Experten zusammen habe ich darüber hinaus das Datenschutz-Konzept und den Intellectual-Property-Status der Produktidee geprüft.

Abstimmung mit internen Stakeholdern

Im Laufe der Entwicklung waren viele weitere Abteilungen involviert, die vor dem Start der Entwicklung über die neue Produktidee informiert und in die Entwicklung mit eingebunden werden mussten. Dabei kann nach Verantwortlichkeit unterschieden werden zwischen: Accountable – Entscheidungsträger im Unternehmen, die die Produktentwicklung gutheißen mussten, bevor ich starten konnte. Consulted – fachlichen oder technischen Input-Gebern. Informed – anderen Projekten, mit denen ich mich abstimmen musste, um Überschneidungen und gemeinsame Standards zu besprechen.

Vom Start und Verlauf der Entwicklungen berichte ich Euch im nächsten Blog-Post!

(Hier noch ein Blick aus meinem Büro damals.)

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Werkstudent bei der Siemens Mobility GmbH [3/3] https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12135 Tue, 31 Mar 2026 14:32:30 +0000 https://www.tu-braunschweig.de/wirtschaftsinformatik-bachelor/wipraxis/?p=12135 Hallo zusammen,

im letzten Teil meines Blogeintrags möchte ich ein Fazit zu meiner Tätigkeit als Werkstudent im Bereich Data Engineering und Data Analysis ziehen.

Die Tätigkeit bei Siemens Mobility ermöglicht mir vielfältige praktische Einblicke in einen Bereich, der mir Spaß macht und in dem ich auch nach dem Studium gerne weiterarbeiten möchte. Insbesondere die Arbeit mit Snowflake, Qlik und Power BI gibt mir einen guten Praxisbezug. Gleichzeitig kann ich einige Inhalte aus dem Studium, etwa aus den Vorlesungen Relationale Datenbanksysteme I, Software Engineering oder aus der überfachlichen Qualifikation zum Thema SAP, in der Praxis wiedererkennen und anwenden.

Als besonders bereichernd empfinde ich die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen. Durch den regelmäßigen Austausch erhalte ich Einblicke in verschiedene Prozesse und lerne, technische Lösungen an konkrete betriebliche Bedarfe anzupassen. Dabei wird deutlich, dass neben technischem Verständnis auch Kommunikation eine zentrale Rolle spielt.

Auch das Arbeitsumfeld erlebe ich als sehr positiv. Ich werde als Werkstudent in Projekte eingebunden, ernst genommen und erhalte die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und mich fachlich weiterzuentwickeln. Hinzu kommen flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Homeoffice sowie verschiedene Weiterbildungsangebote, die die Verbindung von Studium und Beruf zusätzlich unterstützen.

Insgesamt fällt mein Fazit daher sehr positiv aus. Die Werkstudententätigkeit bei Siemens Mobility bietet mir wertvolle fachliche und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und vermittelt zugleich einen realistischen Einblick in mögliche Berufsfelder der Wirtschaftsinformatik.

Zusammenfassend bin ich mit meiner Tätigkeit als Werkstudent sehr zufrieden und kann sie jedem Studierenden weiterempfehlen.

Pascal

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